Propriozeptive neuromuskuläre Facilitation (PNF)

Allgemeines

Die Krankengymnastin Maggie Knott entwickelte das PNF-Konzept basierend auf den Grundlagen der neurophysiologischen Arbeiten von Dr. Hubbard (Physiologe).

Diese Therapieform beinhaltet die Anbahnung von physiologischen Bewegungsmustern.

Der Therapeut analysiert die für den Patienten relevanten Aktivitäten des täglichen Lebens, die letztendlich optimiert werden sollen.

Vorhandene ökonomische Bewegungsmöglichkeiten des neuromuskulären Systems (Nerven und Muskeln) werden gefördert und unökonomische gehemmt.

Über propriozeptive (Zug und Druck), visuelle und verbale Informationen kann der Therapeut mit dem Patienten zielführende Bewegungsabläufe erarbeiten.

Die Stimulation erfolgt durch verschiedene Reize über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel.

Definition:

Anbahnung von physiologischen Bewegungsmustern

Die Stimulation erfolgt durch verschiedene Reize über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel.

Philosophie

  • ganzheitliche Betrachtung des Patienten
  • Erarbeiten von physiologischen Bewegungen (alltagsrelevant)
  • positive Aspekte hervorheben
  • viele Wiederholungen
  • sensomotorische Entwicklung ist Grundlage für Übungsaufbau
  • Überfließen der Kraft durch Anspannung von kräftigeren Muskelgruppen auf schwächere, innerhalb der Diagonalen oder der kontralateralen Extremität

Die optimale Verstärkung erfolgt durch Summation oben genannter Reize.

Ziele der P.N.F.:

  • Förderung der motorischen Kontrolle
  • Förderung der Mobilität
  • Förderung von Ausdauer und Kraft
  • Förderung von Geschicklichkeit und Koordination
  • Normalisierung der Muskelspannung
  • Wiederherstellung gesunden Bewegungsverhaltens


  • img
  • img
  • img
icon